Kurze Lebensbeschreibung von Marthe Robin (Teil 3 von 7)


Dritte Etappe: Die Gnade der mystischen Vereinigung (1928-1936)

Mit Hilfe des Ortspfarrers Faure dringt Marthe Robin immer tiefer in ein Leben der Stille, des Gebetes, der Hingabe und des Opfers ein. Ihre innere Vereinigung mit Jesus wird so tief und fest, dass sie jeden Freitag am Leiden Jesu in seiner Passion für das Heil aller Menschen teilnimmt.

1929 erfolgt ein zweiter Krankheitsschub mit Lähmung beider Arme und Beine (Tetraplegie) und der Verdauungsorgane. Die Freunde aus dem Tal der Galaure vertrauen Marthe ihre Sorgen, Fragen und Nöte und auch ihre Freuden an. Sie kommen zu Marthe mit ihren Familien und Kindern. Ganz besonders liebt Marthe Robin die Kinder, ihre Erziehung liegt am Herzen. Zahlreich sind die Begegnungen zwischen Marthe Robin und den Lehrerinnen der Umgebung sowie den Jugendleiterinnen.

Bald reift in Marthe Robin der Gedanke, eine christliche Schule für Kinder und Mädchen zu eröffnen. Dies bespricht sie mit Pfarrer Faure, der trotz mancher Widerstände das Hauptgebäude eines halb zerfallenen Schlosses kauft. Am 12. Oktober 1934 nimmt diese Schule sieben Schülerinnen aus Châteauneuf und dem Galauretal auf. Allmählich begreift Marthe Robin, dass diese bescheidene Schule der Anfang eines großen Werkes sein wird, das Gott in der Pfarrei Châteauneuf einpflanzen will.

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